Bauhof Bad Ems hat in der Adventszeit jede Menge zu tun

thumb_10-a-071209bauhof1BAD EMS. (8.Dezember) Die Türen des städtischen Bauhofs in Bad Ems öffneten sich jetzt beim lebendigen Adventskalender, zu dem die evangelische Kirchengemeinde noch bis zum 13. Dezember jeden Abend um 17.09 Uhr einlädt. Bauhofleiter Rainer Fuchs machte den Besuchern, die dem Herrnhuter Stern bis zum Maaracker gefolgt waren, deutlich, dass die Advents- und Weihnachtszeit für den Bauhof eine besondere Herausforderung darstellt.

Aus der geplanten Demonstration der großen Geräte, die von den knapp 20 Mitarbeitern gelenkt und bedient werden, wurde nichts, denn just an diesem Tag musste ein umgestürzter Bagger auf dem Friedhof geborgen werden. Trotzdem wusste Bauhofleiter Fuchs den Kalenderbesuchern deutlich zu machen, wie vielseitig das Arbeitsspektrum der fleißigen Mitarbeiter ist.

So sorgen sie jedes Jahr eine Woche vor dem ersten Advent dafür, dass sich die Menschen in der Kurstadt in den Straßen und auf Plätzen durch entsprechende Dekoration auf das bevorstehende Fest einstimmen können. „Wir fällen auch die großen Weihnachtsbäume, die etwa auf der Wipsch oder vor dem Rathaus während der Weihnachtszeit leuchten“, so Fuchs. Dabei wird ganz vorsichtig zur Sache gegangen, damit möglichst keine Äste abbrechen.

thumb_10-071209bauhoffuchsDass die grünen Gehölze nur im oberen Teil mit Lichtern bestückt sind, soll wenig adventlich gestimmte Zeitgenossen davon abhalten, die Lichterketten zu beschädigen. Auf- und Abbauarbeiten für den Weihnachtsmarkt gehören ebenfalls zu den typischen Adventsaufgaben wie der winterliche Streudienst auf den Bad Emser Straßen. Sieben Mitarbeiter haben dafür zwischen November und Mitte März täglich Rufbereitschaft. Von weniger als 20 Tonnen bis zu 200 Tonnen reicht die Masse an Salz, die je nach Winter mit den vier Streufahrzeugen für sichere Fahrt auf den Bad Emser Straßen und Bürgersteigen sorgen. Oberste Priorität haben dabei die Zufahrtsstraßen zu den Kliniken.

Auch als sich der Neuhoffnungsstollen am lebendigen Adventskalender öffnete, war der Bauhof im Einsatz, um mit Verkehrsschildern und Baken das Überqueren der Straße zu sichern.

Ein großer Müllberg fiel den Kalenderbesuchern auf dem Bauhof in die Augen. Zweimal im Jahr falle solch eine Menge an, erklärte Fuchs kopfschüttelnd, denn eigentlich könnten ihre Exbesitzer den Abfall Dank der Wertschecks kostenlos vom Kreis abholen lassen statt ihn wild in der Stadt abzulagern. So aber muss der städtische Bauhof jetzt den Müll mühsam sortieren und katalogisieren, bevor er nach Singhofen transportiert werden kann. Der Bauhofleiter: „Das frustriert.“ Daneben entsorgen die Bauhofmitarbeiter auch die normalen Abfallbehälter in der Stadt. Zehn Kubikmeter Müll sammeln sich dort jede Woche an.

thumb_10-a-071209baudankbergabePfarrer Achim Weber dankte Fuchs für die interessanten Informationen über den Bauhof-Dienst im Advent und stimmte auf dem Akkordeon einmal mehr das Adventslied „Ein Licht geht uns auf“ an. Mit einem Hinweis auf die Gutscheinaktion, mit der bedürftigen Kindern und Jugendlichen eine kleine Weihnachtsfreude bereitet werden kann, schloss sich auch diese Tür am lebendigen Adventskalender. Bernd-Christoph Matern

Informationen über die nächsten Orte des Kalenders und die Gutscheinaktion gibt es hier.

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