Scherf: Von Terror und Gewalt nicht einschüchtern lassen

thumb_1a-miehlenkrippeorgel2011-co-cm-WORMS/RHEIN-LAHN. (26. Dezember 2015). Die Stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Ulrike Scherf, hat in Worms dazu aufgerufen, sich von Terror und Gewalt nicht einschüchtern zu lassen. In der Magnuskirche am Weckerlingsplatz, der ältesten lutherischen Kirche Südwestdeutschlands, holte sie die biblische Weihnachtsbotschaft ins Heute.

Scherf legte die Weihnachtsbotschaft mit besonderem Blick auf die Geburtsgeschichte aus. An Weihnachten habe Gott mit der Geburt Jesu seine besondere Menschenliebe gezeigt, so Scherf. Das Leben, das zerbrechlich sei, dürfe sich seitdem „in Gottes Liebe bergen“. So könnten Tränen und Freude geteilt aber auch die Hoffnung gestärkt werden, „dass Friede werde auf Erden“. Scherf: „Was mit dem Kind in der Krippe seinen Anfang nahm, ist nicht mehr aus der Welt zu bekommen. Und es zieht Kreise.“

Nach Worten Scherfs kann Gottes Menschenliebe auch weiter verschenkt werden. Dies könne schlimme Ereignisse zwar nicht ungeschehen machen. Aber sie könne dabei helfen, sich von Bedrohungen wie etwa „Terror und Gewalt nicht einschüchtern zu lassen“. Scherf: „Wir stehen gemeinsam ein für das, was für unser Zusammenleben wichtig ist: Frieden, Freiheit, Menschenwürde. Gottes Menschenliebe gibt uns dabei Kraft und nährt unsere Hoffnung, dass Friede werde auf Erden und das es sich lohnt, dafür einzutreten.“

Dies gelte vor allem für diejenigen, die auf der Flucht sind. „Wer einen Flüchtling zum Essen einlädt, seiner bedrückenden Flucht-Geschichte aufmerksam zuhört, ihm Obdach und Zuwendung schenkt, teilt aus von Gottes Menschenliebe“, so Scherf.

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