Heilig Abend 2020: Den Blick auf Menschen in größter Not richten

Statt Kollekten: Spenden für Brot für die Welt lindern nicht nur Folgen der Corona-Pandemie

RHEIN-LAHN. (24. Dezember 2020) Der Stall von Bethlehem – ein Symbol für die Armut, in der Jesus als Gottessohn in die Welt kommt und ein Auftrag für Christen, den Blick auf die Schwachen zu richten. Das tut seit 62 Jahren die Hilfsaktion Brot für die Welt. Traditionell kommen die Kollekten der Heilig-Abend-Gottesdienste dem evangelischen Hilfswerk zugute. Weil es dieses Jahr aber kaum Gottesdienste gibt, könnte das Spendenaufkommen herbe Einbußen haben. Es besteht die Möglichkeit, online zu spenden, in den Pfarrämtern oder einfach über eine Überweisung bei jeder Bank und Sparkasse oder auch an anderen Orten.

Millionen Menschen auf der Welt haben nicht genug zu essen und zu trinken. In fast jeder Sekunde stirbt statistisch gesehen ein Mensch aufgrund von Hunger und Mangelernährung. Ganz konkret hilft die Partnerschaft Nassau-Mabira in Tansania, um den im Bezirk Mabira lebenden Menschen den Zugang zu halbwegs sauberem Wasser zu ermöglichen. Erstmals soll dort ein Tiefbrunnen gebaut werden. Hier finden Sie Infos zu diesem Projekt.

Eine andere Aktion in der Nähe animiert zum Helfen. Max Fischer, Lektor aus der evangelischen Kirchengemeinde Klingelbach gefiel eine Aktion der Nordkirche so gut, dass er es in seine Heimat holte: „Spenden statt Böllern“ heißt es nun auch im REWE-Markt in Katzenelnbogen, wo entsprechende Spendendosen an den Kassen stehen, um einen Ausgleich für die wegfallenden Gottesdienst-Kollekten zu erzielen.  

Die Corona-Pandemie sorgt in den ärmsten Nationen dieser Welt für eine noch größere humane Katastrophe. Während es in Deutschland ein weitgehend funktionierendes Gesundheitssystem gibt und die Versorgung mit Lebensmitteln gesichert ist, sieht das in vielen Teilen dieser Welt ganz anders aus, die Ausbreitung des Virus kann gerade in armen Ländern ungehemmt voranschreiten. Selbst einfachste Schutzmaßnahmen wie Händewaschen und Abstand halten sind oft schlicht nicht möglich, denn weder gibt es sauberes Wasser, noch Seife, noch Platz, von allgemeiner medizinischer Versorgung nicht zu reden.

Umso wichtiger sind Spenden für Brot für die Welt, die in 85 Ländern derzeit 693 Projekte unterstützt; die Soforthilfen zur Eindämmung der Pandemie noch nicht mitgezählt. Spenden nehmen die evangelischen Pfarrämter entgegen. Außerdem gibt es ein Spendenkonto bei der Bank für Kirche und Diakonie:
Brot für die Welt
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00

Fragen zu Spenden beantwortet der Spenden-Service unter Telefon 030 65211-4711.

Hier finden Sie mehr Informatiionen zu Brot für die Welt

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