Lebendiger Adventskalender ?ffnet Buchhandlung und G?rtnerei

thumb_1a-031210gruenesternethumb_1a-041210adadm1DIEZ/BAD EMS. (5. Dezember 2010) Vorweihnachtliche Ruhepausen gönnten die lebendigen Adventskalender in Diez und Bad Ems am Wochenende in einer Gärtnerei und einer Buchhandlung den Besuchern. Neben dem Gesang der Gäste prägten Geschichten der Gastgeber sowie Vorträge von Kindern die besinnliche halbe Stunde sowohl in der Grafen- als auch der Kurstadt.

In Diez lockte der Herrnhuter Stern diesmal vor der Gärtnerei Grünewald in Diez-Freiendiez zur offenen Tür. Dort thumb_1a-031210gruenekurrendeberichtete Simone Grünewald von den besonderen Wünschen und Arbeiten, die gerade in der Adventszeit für die Kundschaft zu erfüllen sind. Schon der Eintritt in diese Kalendertür ließ echte Adventsatmosphäre aufkommen, denn die Besucher wurden in einem wahren Meer von Weihnachtssternen empfangen. Simone Grünewald las die Geschichte vom Nikolaus vor, und die Dekanats-Kurrende unter der Leitung von Kantor Martin Samrock thumb_1a-031210gruenealleverlieh mit seinem Gesang dem vorweihnachtlichen Treffen rechten Adventsglanz.

Mit einer guten Nachricht überraschte Pfarrerin Kerstin Lüderitz die Besucher: der erste Vorrat an Gutscheinen, mit denen Kindern, die regelmäßig die Dienste der Diezer Tafel in Anspruch nehmen, eine kleine Weihnachtsfreude gemacht werden soll, ist bereits erschöpft. Für die nächsten Türen ist bereits Nachschub gebastelt. Die rund 50 kleinen und großen Besucher nahmen die von der Familie Grünewald aufgetischte Verkostung mit Punsch und Gebäck dankbar an.

In Bad Ems hieß Buchhändlerin Elisabeth Adam zeitgleich die Besucher des lebendigen Adventskalenders willkommen. „Stammgästen“ des Kalenders hatten sich in der Römerstraße noch neugierige Passanten hinzu gesellt, die wissen wollten, was es mit dem leuchtenden Stern und den um ihn singenden Menschen auf sich hat. Mit Bertold Brechts thumb_1a-041210adam2Kurzgeschichte „Das Paket des lieben Gottes“ stimmte Adam die Besucher auf die Adventsbotschaft ein, eine Geschichte, die in Chicago zur Weihnachtszeit des Jahres 1908 handelt; hohe Arbeitslosigkeit prägt die Region, auch Verzweiflung, die sich jedoch unerwartet ändert.

Bestens dazu passte das von Pfarrer Achim Weber mit dem Akkordeon begleitete Lied „Ein Licht geht uns auf“, bevor Elisabeth Adam den Gästen Tee und weihnachtliches Gebäck kredenzte. Auch in der Buchhandlung Adam wurden wieder viele Sterne des Wünschekranzes, auf den Kinder in anonymer Weise ihre Weihnachtswünsche formuliert haben, von den Teilnehmern entnommen, um diese Wünsche zu erfüllen.

Ab sofort besteht für die Spender des Bad Emser Adventskalenders, die aus den unterschiedlichen Gründen nicht die Möglichkeit haben, das entsprechende Weihnachtsgeschenk selbst zu besorgen, das Angebot, den Geldbetrag (maximal 20 Euro) den Verantwortlichen des Organisationsteams zu übergeben, die dann ihrerseits das Geschenk im Namen des Spenders besorgen und weiterleiten. Bernd Holzhäuser/Siegfried Preuß

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