DIEZ. (8. Dezember 2010) Eine Tür, hinter der der Advent eine ganz besondere Rolle spielt, öffnete in dieser Woche der lebendige Adventskalender des Dekanats Diez, nämlich die des Albert Schweitzer-Hauses. „Es kann sowohl eine schwierige wie auch eine wundervolle Zeit sein“, sagte F. Pfeiffer, als sie die Besucher unter dem leuchtenden Herrnhuter Stern willkommen hieß.
Gerade in der Adventszeit, wenn Familien einander näherkommen und gemeinsame Zeit verbringen mit Singen, Basteln und Backen werde deutlich wie wichtig ein stabiles und sicheres Zuhause ist, so Pfeiffer, „ein Ort, wo ich mich geborgen fühle“. Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter des Albert-Schweitzer-Hauses in Diez seien auch wie eine Familie; eine auf ihre Art und Weise besondere Familie mit Ecken und Kanten. „Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst einmal für eine glückliche Atmosphäre im eigenen Haus und mache seine Verwandten glücklich“, zitierte sie Albert Schweitzer.
Und natürlich sei der Advent auch eine besondere Zeit des Glaubens und der Suche. „Manche Menschen wachsen in dieser Zeit über sich hinaus und erkennen wie wichtig es ist anderen Menschen zu helfen.“ Gebete änderten nicht die Welt. „Aber Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt.“
Eine Führung durch das Haus an der Schaumburger Straße schloss sich an. Und bei Gesang, Kaffee und Plätzchen herrschte eine wärmende familiäre Atmosphäre, von der auch die Kalenderbesucher ein Stück mit nach Hause nahmen. Foto: Bernd Holzhäuser
