DIEZ. (10. Dezember 2010) Das Projekt JUWEL war Ziel des lebendigen Adventskalenders Diez. Im Heckenweg wird jungen Menschen dabei geholfen, einen Weg zum Arbeitsmarkt zu finden. Susann Hempel hieß die Kalenderbesucher willkommen und zeigte ihnen, welch kostbare Arbeit dort von ihrem Team mit den jungen Frauen und Männern dort geleistet wird.
Zwischen 15 und 25 Jahre alt sind die jungen Leute, denen mit Unterstützung des Projektes bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle oder eines Arbeitsplatzes geholfen wird. Wie Hempel erklärte, sei die „Erfolgsquote“ sehr gut. Eine
"Wall of Fame" wies augenfällig auf, wer wor Fuß gefasst hat. Die Abkürzung für das Projekt „JUWEL“ stand zu Beginn für „Jugendliche auf dem Weg zur Integration in Bad Ems und Lahnstein“. Am 1. Juli 2008 wurde das Projekt in Diez erweitert.
In der Einrichtung befinden sich Werkstätten für Metall und Holz. Der hohe Anspruch, jungen Menschen eine Zukunft zu ermöglichen, in der sie sich von ihrer eigenen Hände Arbeit ernähren und leben können, führt über sehr viel Kreativität sowohl in der Arbeit als auch bei den Ergebnissen, wie auch an der Innengestaltung der Räume abzulesen ist.
Die Förderung musischer Talente bekamen auch die Kalenderbesucher zu Gehör. Moderne Weihnachtsmusik von einem klasse Chor mit Bandunterstützung unter der Leitung von Ulrich Nagel präsentierten die jungen Leute in der offenen Kalendertür. Gekonnt vorgetragen wurde ebenso eine Geschichte zum Schmunzeln über den Kleinkrieg des Handels zur Vorweihnachtszeit, die bereits im Oktober beginnt. Weihnachtskarten, Bilder, hausgemachte Pralinen und vieles mehr bot der Basar, der gut angenommen wurde.
Mit Punsch und Schnittchen wurde ans leibliche Wohl gedacht und sie unterstützten die vielen guten Gespräche, die noch in gemütlicher Runde geführt wurden, nachdem sich Matthias Metzmacher, Pfarrer für Gesellschaftliche Verantwortung der evangelischen Kirche Rhein-Lahn bei den Gastgebern für die stimmungsvolle Aufnahme bedankte.
Fotos: Bernd Holzhäuser
