NASSAU/RHEIN-LAHN. „Etwas für jeden“ war das Motto des Jahresfestes der Heime Scheuern in Nassau überschrieben. Passend dazu boten die Verantwortlichen auf und rund um die Festwiese ein abwechslungsreiches Programm für Bewohner, Mitarbeiter und viele Besucher, die von nah und fern in die Einrichtung kamen. Schon der Festgottesdienst unter freiem Himmel, den der Direktor der Heime, Pfarrer Eckhard Bahlmann, zusammen mit Pfarrerin Silke Funk feierte, war bestens besucht.
Für die musikalische Gestaltung sorgten unter anderem der evangelische Posaunenchor aus Dausenau sowie der Chor der Heime Scheuern und die Percussion-Gruppe der Einrichtung „Takt-voll“. „Worte malen uns Bilder ins Herz“, begann Silke Funk ihre Predigt, in der sie dazu aufrief, den Kopf immer wieder zu Gott zu richten und nicht nur nach unten und auf sich zu schauen. „Wenn ich immer nur nach unten schaue, bleibe ich gefesselt von der Welt“, so die Theologin. Gottes Wort wolle die Menschen aufrichten.
Erich Czeschlik nutzte das Jahresfest, um sich allen Bewohnern und Gästen als neuer Vorstandsvorsitzender der Stiftung vorzustellen. Der Förder- und Freundeskreis der Heime Scheuern überreichte einen Spendenscheck in Höhe von 15000 Euro an Direktor Eckhard Bahlmann. Nach einem leckeren Essen gab es den ganzen Mittag über viel Kurzweil und Unterhaltung in der Einrichtung zu erleben.
Die Kreativität konnte dabei im Mal-Atelier der Tagesförderstätte ebenso gepflegt werden wie die gute Laune mit Musik. Die Bewohner des Ernst-Runkel-Hauses zeigten einen Tanz,
das Duo „Die Zwei“ sorgte ebenso für rhythmische Bewegung wie die „Werschbachklobber“ mit ihrer Guggemusik aus Lykershausen. Auf großes Interesse stieß ein Musik- und Rhythmusworkshop, der mit unterschiedlichen Schlaginstrumenten vertraut machte. Einen Sketch zeigte die Theatergruppe „Funkenflug“.
Viele Stände waren aufgebaut und boten bei einem Flohmarkt unterschiedlichste Waren feil. Luftballon-Wettbewerb, das Spiel mit einer Mohrenkopfschleuder, Traktorfahrten sowie leckerer Kuchen und Kaffee ließen die Zeit wie im Fluge vergehen, bevor das fröhliche Jahresfest mit dem Reisesegen beendet wurde. (bcm)
