RHEIN-LAHN/NASSAU. (25. Februar 2016) Das Thema Inklusion stellt die Ökumene im Nassauer Land mit einer Podiumsdiskussion am Dienstag, 8. März um 19.30 Uhr im Günter-Leifheit-Kulturhaus (Obertal 9a) in den Mittelpunkt. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt darauf, wie inklusives Leben und Wohnen in der Region gelingen kann.
Wie kann aus der Integration eine selbstverständliche Inklusion werden? Was braucht es für ein gelingendes Miteinander? Welche Hürden, sowohl im wahren Sinn des Wortes als auch im Bewusstsein der Menschen, müssen noch abgebaut werden? Das sind unter anderem Fragen, die an diesem Abend aufgegriffen werden.
Auf dem Podium diskutieren Pfarrer Gerd Biesgen, Vorstand der Stiftung Scheuern in Nassau, und Christa Klamp, Leiterin des Pflegestützpunktes Nastätten und einer Selbsthilfegruppe für Eltern behinderter Kinder. Außerdem werden Bewohnerinnen der Stiftung Scheuern zu Wort kommen, die teilweise in Außenwohngruppen umgezogen sind und von ihren Erfahrungen berichten. Die Veranstaltung wird moderiert von Bernd-Christoph Matern, Redakteur und Öffentlichkeitsreferent der evangelischen Kirche im Dekanat Nassauer Land. Das Publikum wird, wie von den Veranstaltungen von „Talk im Keller“ gewohnt, in die Diskussion mit einbezogen.
Veranstalter des Abends ist der „Arbeitskreis Ökumene im Nassauer Land“. Ihm gehören evangelische und katholische Kirchengemeinden sowie Fachstellen des evangelischen Dekanats Nassauer Land und der katholischen Erwachsenenbildung an.
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In Nastätten wurde jüngst eine Wohnanlage für Menschen mit einer Behinderung eröffnet. Ums Leben und Wohnen auf dem Weg zur Inklusion geht es bei der Podiumsdiskussion der Ökumene im Nassauer Land. Foto: Matern
