RHEIN-LAHN/KLOSTER ARNSTEIN. Am Samstag, 29. September, 19 Uhr, werden Jugendliche aus den Ortschaften zwischen Lahnstein und Obernhof im Kloster Arnstein den Sternen etwas näher kommen: „Up to the stars“ heißt das Projekt, für das sich die 14- bis 24-Jährigen seit Wochen engagieren, für das Sternekoch Johann Lafer die Schirmherrschaft übernommen hat und dessen Ergebnisse bei einem Erlebnisabend im Kloster präsentiert werden.
Das ökumenische Jugendprojekt des Pastoralen Raumes Nassauer Land und der evangelischen Kirchengemeinden Dausenau und Hömberg-Zimmerschied basiert auf mehreren Säulen. Zum Einen haben Klassen aus Schulen an der Lahn einen „Walk of fame“ biblischer Gestalten zusammengestellt. Stars heutiger Zeit, Glasmalerei, das Leben Jesu in Sternen, selbstgebackene Zimtsterne, Videoinstallationen, gemalte Psalmen – das alles erwartet die Besucher des Erlebnisabends.
Neben vielen optischen Überraschungen erwartet die Besucher auch eine reiche musikalische Palette zum Thema. So wird der katholische Bezirkskantor Lutz Brenner an der Orgel der Klosterkirche eine Improvisation des bekannten Abendliedes „Weißt du wie viel Sternlein stehen?“ zum Besten geben.
Extra für den Erlebnisabend hat sich unter Leitung von Marina Herrmann und Pastoralassistent Thomas Klima ein Projektchor aus Jugendlichen gegründet. Zehn Stücke wurden seit Ende August von dem guten Dutzend Sängerinnen und Sänger in wöchentlichen Proben und während eines Probenwochenendes einstudiert. Neues geistliches Liedgut und Gospels kommen zu Gehör, teilweise begleitet von Klavier, Bass, Schlagzeug und Saxophon; auch ein Lied, das Thomas Klima extra für den Erlebnisabend komponiert hat.
Für die Gaumenfreuden sorgen Rezepte, die Johann Lafer für den Sterneabend herausgesucht hat und die im Kloster nachgekocht werden. Für die evangelische Pfarrerin Monika Sommer und den katholischen Pastoralreferenten Michael Staude, die das Projekt initiiert haben, soll mit dem Erlebnisabend ein neuer Weg beschritten werden, den Kontakt von jungen Menschen zur Kirche über Kunst und Musik zu erleichtern. „Und wir hoffen, dass sich möglichst viele Menschen von den engagierten Arbeiten der Jugendlichen begeistern lassen“, so Staude. (bcm)
