Konfis sp?rten dem Werden und Vergehen nach

thumb_1naturkonfisRHEIN-LAHN/WEISEL. Raus in die Natur zog es jetzt die Konfirmanden aus Weisel, Dörscheid und Ransel, wo Pfarrerin Annette Seifert und Revierförster Klaus Mallmann die 14 Jugendlichen hautnah mit der Schöpfung vertraut machten. Eine Mischung aus Spiel und Information erwartete die Konfis während ihres vierstündigen Aufenthaltes rund um die Weiseler Grillhütte. Sechs Stationen erkundete die Gruppe mit Geist und Sinnen.

„Werden und Vergehen” wurden dort an alten Buchen, Totholz und Naturverjüngung studiert, der Ameisenhaufen unter dem Motto „Alles hat seinen Platz” unter die Lupe genommen oder in der Krummbach bestaunt, wie Pflanzen gedeihen, wenn sie gut verwurzelt sind. „Früchte tragen”, „Umkehr” und „Machet euch die Erde untertan” waren die anderen Stationen benannt, an denen Mallmann den Jugendlichen einen selbst gebauten Adlerhorst, Umweltschäden und den Nutzen des Mischwaldes vorstellte und erläuterte.

Pfarrerin Seifert hatte an jeder Station eine Andacht mit Psalm und Gedanken zum jeweiligen Thema aus biblisch-theologischer Sicht parat. Neben dem Wissen und Nachdenken kamen auch Kreativität und Spaß während der Exkursion nicht zu kurz: So mussten die Konfis Gegenstände im Wald sammeln und damit ein Waldbild gestalten. Bei der lautlosen Pirsch galt es den mit einer Wasserspirtzflasche „bewaffneten” Luchs schleichend zu überlisten, wenn man vor Nässe bewahrt bleiben wollte.

Auch Wissenswertes über die Bewohner von Wald und Flur vermittelte Mallmann den Jugendlichen sehr abwechsungsreich. Tierläufe und deren Spuren wurden studiert, Hirsche anhand ihrer Spuren an den Bäumen aufgespürt. „Die Konfis sollen einen Bezug und ein Gespür für den Wald vor der Haustür bekommen und dabei einen Einblick in die Themen Schöpfung und Nachhaltigkeit gewinnen”, erklärte Annette Seifert den Sinn des Ausflugs in die Natur. Ein Bestreben, dass auch Klaus Mallmann gern unterstützte.

Abends ging es dann zum Grillen zurück ins Gemeindehaus, wo die ehemaligen Konfirmanden Roman Debus und Marius Kunz bereits Feuer gemacht hatten. Mit Filmen von Harry Potter wurde die Nachtruhe eingeleitet, bevor der Jahrgang am nächsten Morgen bei Kakao und Brötchen den abwechslungsreichen und naturnahen Konfirmandenunterricht stimmungsvoll beendete. (bcm)

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