RHEIN-LAHN. (7. März 2016) Bunt geschmückt zeigten sich am Freitag Kirchen und Gemeindehäuser im Rhein-Lahn-Kreis, vor allem in den Landesfarben von Kuba. Das mittelamerikanische Land stand im Mittelpunkt des diesjährigen Weltgebetstages. Der lockte wie überall auf dem Globus auch im Dekanat Nassauer Land hunderte Menschen zu den Gottesdiensten.
Wissenswertes über Kultur und Geschichte des Landes sowie über den Alltag kubanischer Frauen und Kinder gab es zu erfahren. Es wurden Gebete gesprochen und Gesänge mit viel synkopischem Schwung
angestimmt, die von Frauen aus Kuba für diesen Tag ausgewählt worden waren. So vermittelten die Gottesdienste einen Eindruck davon, wie Christinnen auf der sozialistischen Karibikinsel leben; und im Gebet fühlten sich die Besucher mit den Kubanerinnen verbunden.
„Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf!“ lautete das zukunftsweisende und von christlicher Hoffnung geprägte Motto des diesjährigen Weltgebetstages, der vor mehr als 100 Jahren in Amerika und Kanada ins Leben gerufen wurde und einst nur von und für Frauen gedacht war. Heute gehören in evangelischen und katholischen Kirchengemeinden aber auch manche Männer sowohl zu den Organisationsteams als auch zu den Gästen während der Feiern in den Rhein-Lahn-Gemeinden.
Die boten nach Gebet, Gesang und Anspielen vielerorts auch Speisen und Getränke, die nach kubanischen Rezepten zubereitet und sowohl mit oder auch ohne den legendären kubanischen Rum kredenzt wurden. Bernd-Christoph Matern
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In mit kubanischen Farben und Symbolen geschmückten Gemeindehäusern und Kirchen wie hier in Miehlen wurden überall im Rhein-Lahn-Kreis die Gäste zum Weltgebetstag empfangen, der das Leben auf der sozialistischen Karibikinsel in den Focus rückte. Fotos: Matern
