Landessynode diskutiert in Frankfurt erneut Propsteigrenzen

thumb_1a-synode04-2015_becrima-FRANKFURT/RHEIN-LAHN. (24. November 2015) Es ist die letzte reguläre Tagung der Elften Kirchensynode: Vom morgigen Mittwoch bis Samstag tagt das Entscheidungsgremium der hessen-nassauischen Landeskirche in Frankfurt. Mit Spannung erwartet unter anderem: Die Wiederwahl des Kirchenpräsidenten, die Debatte über ein 21 Millionen Euro umfassendes Hilfspaket für die Flüchtlingsarbeit und eine Neuordnung der bisherigen Propsteigrenzen, die auch Konsequenzen auf die evangelische Kirche im Rhein-Lahn-Kreis haben könnte, die bislang zur Propstei Süd-Nassau mit Sitz in Wiesbaden gehörte.

Zuletzt wurde in der Frühjahrstagung des Gremiums vehement über die geplante Neuordnung gestritten. Die Rhein-Lahn-Dekanate sollten danach unter die Propsteifittiche Nord-Nassaus kommen und die Rheingau-Taunusgemeinden zum rheinland-pfälzischen Mainz, Sitz der Propstei Rheinhessen. Ein Vorschlag, der von den Synodalen der Propstei Süd-Nassau mit heftigen Protesten quittiert wurde.

Jetzt steht ein neuer Vorschlag zur Debatte. Ab Ende 2017 sollen die bislang sechs Propsteien in fünf aufgeteilt werden.

Mehr Informationen zur Tagung und den Tagesordnungspunkten finden Sie hier .

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