NASTÄTTEN/RHEIN-LAHN. (1. Februar 2016) Einen Scheck in Höhe von 855 Euro haben jetzt Vertreter des evangelischen Posaunenchores Bornich an die Diakoniestation Loreley-Nastätten überreicht. Das Geld stammt vom Adventssingen, das in Bornich erstmals im vergangenen Jahr mehr als 130 Besucher in und vor die evangelische Kirche gelockt hatte.
"Das Adventssingen startete als Nachfolge-Veranstaltung unseres traditionellen Weihnachtsliederblasens an Heilig Abend“, erzählte Thomas Schmidt, Vorsitzender des Chores, als er den Spendenscheck zusammen mit Reinhard Zimmermann überreichte. Und die Premiere mache Mut, dass sich das besinnlich-musikalische Stelldichein zusammen mit dem Gemischten Chor zu einer ähnlichen Tradition entwickeln könnte, mit der obendrein Gutes getan wird.
Mehrere zehntausend Euro seien mit dem traditionellen Weihnachtsliederblasen durch Bornich und auf den Siedlungen in der Vergangenheit zusammengekommen, die an eine soziale Einrichtung mit Bezug zu Bornich gespendet worden sind, berichtete Schmidt. An Weihnachten 2014 gab es letztmals den musikalischen Marsch durch die Gemeinde. „Für einige Bläser wurde es immer anstrengender und beschwerlicher, die Wegstrecke durchs Dorf zurückzulegen“, so Schmidt.
Den Vertretern der Station, dem Vorsitzenden der Vertreterversammlung Manfred Sopp, dem Vorstandsvorsitzenden Berthold Krämer, Volker Saueressig vom Förderverein und der Leiterin der Station Sonja Schmidt, berichteten die beiden Posaunenchormitglieder aber auch von sehr schönen Erinnerungen an die langjährige Tradition. „Da haben wir auch schon mal im Kuhstall geblasen, weil es draußen so bitterkalt war und die Instrumente einfroren“, so Thomas Schmidt.
Fest steht: Auch mit dem Adventssingen sollen künftig soziale Einrichtungen der Region unterstützt werden. Manfred Sopp dankte im Namen der Diakoniestation Loreley-Nastätten dem Posaunenchor für seine Spende, und Berthold Krämer als auch Sonja Schmidt betonten, wie wichtig diese finanzielle Unterstützung für die Arbeit der Station ist, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch künftig die Ortschaften sowie abgelegene Höfe in den Verbandsgemeinden Nastätten und Loreley ansteuern können, um dort die Patienten zu versorgen. Bernd-Christoph Matern
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Posaunenchor-Vorsitzender Thomas Schmidt überreichte Stationsleiterin Sonja Schmidt den Spendenscheck. Darüber freuten sich auch (von rechts): Berthold Krämer, Manfred Sopp, Volker Saueressig sowie Reinhard Zimmermann.
