Erntedankfest bringt 6200 Euro für Ernährungsprojekt in Mabira

thumb_1a-edf15spemabira180216_becrima-GEISIG/RHEIN-LAHN. (22. März 2016) 6200 Euro sind der Erlös des Erntedankfestes, zu dem die fünf Süd-West-Gemeinden der Verbandsgemeinde Nassau zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde Becheln, Dornholzhausen und Schweighausen eingeladen hatten. Das Geld fließt in ein neues landwirtschaftliches Projekt im afrikanischen Partnerdistrikt Mabira des evangelischen Dekanats Nassauer Land, das dazu beitragen soll, die Ernährungssituation zu verbessern.

Geisigs Ortsbürgermeister Dirk Best dankte dem rührigen Organisationsteam für die Vorbereitung und Begleitung des Festes, das alle drei Jahre in einer anderen der fünf Gemeinden gefeiert wird; diesmal war Geisig wieder an der Reihe. Dann übergab er Dekan Martin Ufer und dem Vorsitzenden des Partnerschaftskreises Berthold Krebs den Spendenscheck. Die Anstrengung habe sich gelohnt, sagte Best zu den anwesenden „Schaffern und Mitdenkenden“ des Festes der Gemeinden Dessighofen, Dornholzhausen, Geisig, Oberwies und Schweighausen. Insbesondere lobte Best das Engagement der Familie Meffert, die unermüdlich fast 150 Backesbrote gebacken und zum Kauf angeboten hatte.

Die Veranstaltung hat nicht nur hunderten Besuchern schöne Stunden in Geisig beschert. Getreu dessen Mottos „Ernten, Danken, Helfen!“ soll der Erlös des Erntedankfestes nun auch die Ernte in Mabira verbessern helfen. Hauptnahrungsmittel in der im Norden Tansanias gelegenen Region ist die Kochbanane. Doch die wird seit einigen Jahren von der durch Bakterien übertragenen Bananenkrankheit „Banana Xanthomonas Wilt“ (BXW) bedroht.

„Viele Shambas sehen schlimm aus“, erzählte Berthold Krebs den Anwesenden von seinem jüngsten Besuch in Mabira. Das jetzt vom Arbeitskreis geplante Projekt zielt zum Einen auf eine nachhaltige Bekämpfung der Krankheit ab, die sich sehr schwierig gestalte und auch einen mehrjährigen Zeitraum brauche. Zum Anderen will das Projekt die Bauern beim Anlegen alternativer Kulturen unterstützten. Dazu sollen in den Gemeinden Demonstrationsfelder angelegt und bewirtschaftet werden, begleitet von einer intensiven Beratung der Bauern über die dazu notwendige Pflege der Kulturen. Bernd-Christoph Matern

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Freuten sich über den Erlös des Erntedankfestes der fünf Gemeinden: Dekan Pfarrer Martin Ufer, Mabira-Arbeitskreisvorsitzender Berthold Krebs, Geisigs Ortschef Dirk Best und Mitglieder des rührigen Organisationsteams (von rechts). Foto: Matern

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