Initiative 55 plus-minus lockt mit 52 Projekten zum Miteinander

thumb_1a-i55pro_dieterzorbach_becrima-thumb_1a-i55protitel_becrima-NASTÄTTEN/RHEIN-LAHN. (20. Oktober 2015) 52 Projekte stark ist das Programm für die neue Bildungssaison der Initiative 55 plus-minus des evangelischen Dekanats St. Goarshausen. Vertraute, aber auch neue Angebote finden sich im Programmheft, das jetzt von Initiative-Sprecher Dieter Zorbach und vielen der Projektbetreuer in Nastätten vorgestellt wurde.

Schon der Präsentationsnachmittag im Hotel Waldschlösschen selbst zeigte, wie bereichernd es sein kann, sich von den Projekten der Initiative „von der Ofenbank weglocken“ zu lassen, wie Zorbach formulierte. Und dann können sie mit anderen Gleichgesinnten auf den Stühlen Platz nehmen, die symbolisch das neue Programmheft zieren.

Dabei bietet das Angebot nicht nur Gelegenheit, mit Anderen zusammenzusitzen, um etwa Ahnenforschung zu betreiben, sich über religiöse Fragen auszutauschen, zu schreiben, Sprachen oder den Umgang mit Videokamera oder Computer zu erlernen. Wanderungen auf dem Jakobsweg, zwischen den Welterben, Radtouren, Ausflüge, Reisen nach Amsterdam und Thüringen und Entdeckungstouren bringen in Bewegung. Der Körper steht im Mittelpunkt bei Yoga, Felsklettern, Line-Dance, Kinesiologie oder „Jin 'Shin Jyutsu“. Begeisterung löst das Miteinander noch immer bei Gesellschaftsspielen sowie beim Singletreff im reifen Alter aus.

Neu ist eine Märchenwerkstatt und ein Kreis, der sich mit den Ursachen, Folgen und technischen Lösungsansätzen zur Begrenzung der Erderwärmung befasst. Am Herzen liegt Zorbach auch die Mitmachbörse für soziale Kontakte. Dabei bieten Personen etwa an, ins Kino zu gehen, Spaziergänge, Hilfe im Garten oder beim Einkaufen; andere melden, was sie suchen. Die Mitmachbörse hat eine separate Telefonnummer 06771/959 99 39 und die E-Mail mitmachboerse@i55plusminus.de.

thumb_1a-i55pro_mmmfreunden_becrima-thumb_1a-i55prohus_becrima-Die „Denk- und Handlungsanstöße“, so der Titel des Programmheftes, schließen Generationen übergreifende Aktivitäten ein. So suchen etwa die Handwerkspaten noch Mitstreiter, die in Kindergärten der Region immer wieder für leuchtende Kinderaugen sorgen, mit denen sie Werken. Auch die Lesepaten – zurzeit engagieren sich 21 Personen – sind in Kindertagesstätten und Schulen aktiv, lesen aber auch in Seniorenheimen und bieten auf Wunsch sogar Einzellesungen an etwa für sehbehinderte und blinde Menschen.

thumb_1a-i55promelody_becrima-Kostproben der unterschiedlichen musikalischen Angebote gab es zuhauf. Singen und das Musizieren mit unterschiedlichen Instrumenten verschiedenster Musikrichtungen lockerten die Präsentation des Programms auf. Kreatives wie Malerei, Theater Glasgestaltung und Kulinarisches wie Brotbacken, Kochen mit fair gehandelten Produkten oder Gesundem aus dem Kräutergarten füllt ebenso die Angebotsseiten.

Die sind auch im Internet aufzurufen. Ein neues Erscheinungsbild prägt den Internet-Auftritt unter www.i55plusminus.de/ . Bernd-Christoph Matern

5600 Teilnehmer in 2014

Dieter Zorbach nutzte die Vorstellung des neuen Programms für einen Rückblick auf das Jahr 2014. Bei 377 Veranstaltungen wurden rund 5600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt. Der Anteil von Frauen lag bei knapp 66 Prozent. In den vergangenen zehn Jahren seit Gründung der Initiative wurden die insgesamt knapp 1600 Veranstaltungen von rund 18700 Personen besucht.

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