RHEIN-LAHN. (26.März) Bunt ging es zu beim Dekanatskinderkirchentag in Katzenelnbogen und Klingelbach. Mehr als 100 Kinder hatten die Grundschule angesteuert, um einen unterhaltsamen Tag rund um den 23. Psalm, das Thema „Der Herr ist mein Hirte“ zu erleben. In neun Arbeitsgruppen teilten sich Mädchen und Jungen am Morgen auf. Dabei näherten sie sich zusammen mit dem rund 20 Helfer großen Team des Kirchentages den Versen des Psalms auf ganz unterschiedlich unterhaltende Weise.
Blökende Schafstimmen erschallten da aus einem der Klassenräume. Aus Watte und Stoff hatten sich die Kinder zuvor kuschelige Schafsmützen gebastelt und bildeten danach eine große Schafherde. Warum Jesus jedes einzelne der Tiere wichtig ist, erfuhren die Kinder am Nachmittag.
Stockschlagen gab es ein Stockwerk höher zu hören. Die Gruppe widmete sich dem Vers „Dein Stecken und Stab trösten mich“. Dazu schmückten die Kinder zunächst die Holzstäbe mit Farbe und Stoff, bevor sie spielerisch die Einsatzmöglichkeiten erkundeten, sei es bei Kampfgesten, beim „Riesenmikado“ oder auch zum Helfen und Leiten, wie es etwa Blinde empfinden, die auf einen Stock angewiesen sind.
In den anderen Räumen ging es ebenso fantasievoll zu. Dort wurden farbenfrohe Bilder laminiert oder mit einem Strohhalm geblasen, hier entstanden tolle Bilder mit Acrylfarben. Es wurden Collageblöcke gebastelt, Wasserbilder gemalt und überall gab es Geschichten zu hören oder andere kurzweilige Spiele. Passend zur Zeile „Du führest mich auf rechter Straße“ machte eine andere Gruppe eine Wanderung zur Lindenmühle.
Und weil das Erquicken, von dem der Psalm handelt, nicht nur auf die Seele und die Augen beschränkt ist, sondern auch den Magen ansprechen sollte, schmierte die Küchengruppe fleißig Pizza-Brötchen, schnippelte Tomaten für die Salate und kredenzte den kleinen Besuchern des Tages zur Mittagszeit noch andere köstliche Leckereien.
Am Nachmittag präsentierten die Kinderkirchentags-Besuchern Eltern, Großeltern und Verwandten in der evangelischen Kirche von Klingelbach während eines Abschlussgottesdienstes ihre Werke. Die Basteleien werden nicht die einzige Erinnerung bleiben, die auch zuhause noch deutlich machen, warum der „Herr ein guter Hirte ist“. (bcm)
