Nocherner spenden 800 Euro an Diakoniestation Loreley-Nastätten

thumb_1a-dsspendenochern290116_becrima-NOCHERN/RHEIN-LAHN. (17. Februar 2016) Bestens besucht war wieder das Adventskonzert, das die Nocherner Vereine einschließlich eines Umtrunks im Anschluss alle zwei Jahre für einen guten Zweck veranstalten. Diesmal wurde mit stolzen 800 Euro wieder die Diakoniestation Loreley-Nastätten mit dem Erlös bedacht. Es war schon das vierte Mal, dass die Nocherner auf diese Weise die ambulante Pflegeeinrichtung der evangelischen Kirche unterstützten.

Der Heimat- und Kulturverein, der Frauenchor und ein Projektchor, die Nocherner Dorfmusikanten sowie der VfL Nochern und die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde hatten mit ihren Darbietungen sowie ihrem organisatorischen Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung zugunsten der Station beigetragen. „Die Autos der Diakoniestation kennt hier ja wirklich jeder, und ebenso kennt fast jeder im Ort pflegebedürftige Angehörige, die die Dienste der Station in Anspruch nehmen und zu schätzen wissen“, sagte Ortsbürgermeister Gerhard Beilstein, als er zusammen mit Philipp Lauck von der Feuerwehr, Ingrid Geib vom Frauenchor und Kerstin Stroh vom VfL Nochern die Spende an den Vorstandsvorsitzenden der Station Berthold Krämer und Pflegeschwester Anne-Kathrin Maus überreichte.

Letztere hatte zur Spendenübergabe ein Einsatzfahrzeug mitgebracht, um den Spendern auch zu zeigen, für was ihr Geld verwendet wird. 13 Fahrzeuge groß sei der Fuhrpark der Station mittlerweile und verursache mit die höchsten Kosten, erklärte Berthold Krämer, als er sich bei den Vereinsvertretern für das tolle Konzert und das große Engagement der Nocherner Vereine bedankte. Die Autos legen jährlich auf vielen kurzen Strecken eine Gesamtentfernung zurück, die viermal um die Erde reicht. „Ihre Spende ist aber auch eine Anerkennung und Motivation für die Arbeit unseres Pflegepersonals, die einen wirklich anstrengenden Job haben“, so Krämer weiter. „Es tut den Beschäftigten gut, wenn sie sehen, dass die heimische Bevölkerung die Einrichtung, bei der sie arbeiten, wertschätzt und unterstützt“, sagte Krämer.

Die Station müsse sich in einer wirtschaftlich ausgerichteten Branche behaupten, in der oft um Sekunden gefeilscht werde, die das Personal bei Patienten zubringen dürfe. „Ohne die Spenden, die unser Förderverein jedes Jahr erhält, ohne Zuschüsse der Kirche und ohne das Engagement der Mitarbeiter wäre das so nicht mehr zu leisten“, sagte Krämer. Bernd-Christoph Matern

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Stellvertretend für die am Adventskonzert beteiligten Nocherner Vereine überreichte Ortsbürgermeister Gerhard Beilstein (2. von rechts) den Erlös von 800 Euro zusammen mit (von links) Kerstin Stroh, Philipp Lauck und Ingrid Geib an Berthold Krämer und Anne-Kathrin Maus von der Diakoniestation Loreley-Nastätten. Foto: Matern

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