Christus spricht:
Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig!
Offenbarung 1, Vers 18
RHEIN-LAHN. (27. März 2016) Mit diesen aus einem Kreuz herausblühenden Blumen wünscht Ihnen die evangelische Öffentlichkeitsarbeit Rhein-Lahn frohe Osterfeiertage!
Wege der Versöhnung und des Friedens zu suchen, dazu hat der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Dr. Volker Jung in seiner diesjährigen Osterbotschaft aufgerufen. Er wandte sich gegen ein Versinken in „Verzweiflung und Resignation“ angesichts der gegenwärtigen weltweiten Herausforderungen. Fluchtbewegungen, Kriege, wirtschaftliche Not in vielen Teilen der Welt und zunehmender Terrorismus in Europa dürften nicht dazu führen, „vor den Problemen die Augen zu verschließen und sich zu sagen ‚wir können ohnehin nicht die ganze Welt retten‘“. Dies würde „dem freien Lauf zu lassen, was Menschen den Tod bringt“.
Die Osterbotschaft sei dagegen „Gottes großes Wort vom Leben“. Für alle Christinnen und Christen bedeute dies, sich im Glauben, „an dieses Wort zu hängen“ und todbringenden Mächten entgegenzutreten. Nach Jung stehen vielen Menschen an diesem Osterfest zudem noch ganz unmittelbar die Bilder des Anschlags aus Brüssel vom vergangenen Dienstag vor Augen. „Der Terror hat entsetzliches Leid über viele Menschen gebracht. Und der Terror macht vielen Menschen Angst“, sagte Jung.
Allerdings gäbe es keine einfachen Lösungen zu seiner Bekämpfung. Dazu sei die Lage in der Welt „zu schwierig und zu kompliziert“. Ein erster Schritt könne aber sein, „Gewalt nicht einfach mit neuer Gewalt zu beantworten“, so Jung. Vom Kreuz Christi und von der Auferstehung ginge vielmehr die Botschaft aus: „Sucht Wege der Versöhnung und des Friedens, tretet dem Tod entgegen, weil Gott ein Gott des Lebens ist.“
Gedanken und eine Umfrage zu Ostern finden Sie hier .
