Tr?ume als Balanceakt

thumb_1konf5seifethumb_1konf2balancekleinRHEIN-LAHN. „Träume brauchen Leben – Leben braucht Träume“ war der Konfi-Tag des evangelischen Dekanates St. Goarshausen in Miehlen überschrieben. 130 Jungen und Mädchen tummelten sich in und rund um das Bürgerhaus an 15 Stationen, um sich dem Thema auf unterschiedlichste spielerische Weise zu nähern. Immer wieder hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, sich ihrer eigenen Träume, Hoffnungen und Wünsche bewusst zu werden.

Freundschaft, Gesundheit, Liebe, Ausbildung, eine Familie, der Führerschein, ein toller Beruf, gutes Geld verdienen, Erfolg als Fußballer, Achtung als Mensch erfahren – das waren nur einige der Gedanken, die an dem Nachmittag ausgesprochen oder auf Papier gebannt wurden. So wie etwa auf den langen Papierbahnen, auf denen die Jungs und Mädchen ihre Fußabdrücke abzeichneten und mit Stichworten versahen, die „Schritt für Schritt“ vom realen „hier und jetzt“ zum Traumziel führen.

thumb_1konf3kartenDass die Verwirklichung von Träumen auch ein Balance-Akt ist, wurde gleich an mehreren Stationen deutlich. Da musste etwa die auf einem Kegel ruhende Scheibe mit Traumsymbolen beladen werden, ohne umzukippen oder ein Kartenhaus mit Themen-Bierdeckeln mit ruhiger Hand gebaut werden.

thumb_1konf1seilDraußen lockten Balancierseil, Stelzen und Einrad; da war die vertrauensvolle Stütze von Freund oder Freundin eine große Hilfe beim Balancieren. Und dass Träume auch zerplatzen können, zeigte sich bei den Riesenseifenblasen, die nur mit reichlich Fingerspitzengefühl eine solch lange Lebensdauer hatten, dass damit sogar der eigene Gemeindepfarrer umhüllt werden konnte.

thumb_1konf6kartenDas Bürgerhaus selbst hatte etwas von einer Manege, waren dort doch hohe Leitern aufgebaut, Sinnbild für den manchmal mühsamen Weg, seinen Träumen Sprosse für Sprosse etwas näher zu kommen. Die Dekanatsjugendreferenten Werner Schreiner und Andreas Kleemann, Jugendpfarrerin Mirjam Ambrozic und zahlreiche Helfer aus den Gemeinden an den Stationen und Ständen hatten zwischen pantomimischem Anspiel und Schlussandacht dafür gesorgt, dass sich die Jugendlichen – in ihrer Lebenswelt abgeholt – ihrer Träume und Sehnsüchte und dessen, was ihnen im Leben wichtig ist, etwas bewusster wurden. (bcm)

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